Im September wurde eine in Gammelshausen gefundene Stechmücke zur Untersuchung an die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V.) eingeschickt. Dabei wurde eindeutig festgestellt, dass es sich um eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) handelt. Damit liegt der erste bestätigte Nachweis dieser Stechmückenart in Gammelshausen vor.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist es wichtig, mögliche Brutstätten im eigenen Garten zu beseitigen. Die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen, stehenden Wasseransammlungen ab – beispielsweise in Blumentopfuntersetzern, Gießkannen, Eimern, Planschbecken oder verstopften Dachrinnen.
Die Asiatische Tigermücke ist nicht nur lästig, sondern kann auch Krankheitserreger übertragen. Umso wichtiger ist es, mögliche Brutstätten frühzeitig zu beseitigen und so einer weiteren Ausbreitung entgegenzuwirken.
Wasseransammlungen sollten daher regelmäßig entfernt und die entsprechenden Gefäße anschließend gründlich gereinigt werden. Die Eier der Tigermücke können sowohl Trockenheit als auch kalte Winter überstehen. Behälter sollten deshalb vor dem Winter zunächst gründlich ausgeschrubbt und anschließend umgedreht oder unter einem Dach aufbewahrt werden.
Mit einfachen Maßnahmen kann jeder dazu beitragen, die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke einzudämmen.
Eine Informationsveranstaltung mit dem Gesundheitsamt mit praktischen Tipps und Informationen zur Asiatischen Tigermücke ist zeitnah geplant. Über den Termin werden wir rechtzeitig informieren.




