Streuobstwiese rekultiviert

  • Bild: An der "alten Steige" stehen 20 neue Bäume auf einer Streuobstwiese.

In zweierlei Hinsicht neue Perspektiven: Ein toller Ausblick und die Chance für eine neue Streuobstwiesenkultur an der „alten Steige“ …

Im Februar hat der Bauhof auf einer rd. 30 ar großen gemeindeeigenen Fläche an der „alten Steige“, oberhalb der Fuchseckstraße, 20 neue Obstbäume gepflanzt.

  • Bild: An der "alten Steige" pflanzen Bauhofmitarbeiter neue Bäume auf einer Streuobstwiese.

Zuvor wurden kaputte, in Dornensträucher und -hecken eingewachsene und mit Misteln befallene Bäume entfernt, ebenso wie das alte, teils sehr dürre und daher brüchige Gehölz entlang der Wege, das eine Gefahr darstellte.

  • Bild: An der "alten Steige" wird eine Streuobstwiese rekultiviert.

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Sie bestehen aus hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlicher Arten und Altersklassen auf extensiv genutztem Grünland. Durch das Aufgeben dieser Nutzung, fehlender Pflege und der natürlichen Sukzession kommt es jedoch zunehmend zur Verbuschung und Entwicklung geschlossener Gehölzbestände. Ohne gezielte Eingriffe gehen die typischen Strukturen und damit die ökologische Funktion einer Streuobstwiese verloren.

In den letzten Wochen war unser Bauhof auf einer rd. 30 ar großen gemeindeeigenen Fläche an der „alten Steige“, oberhalb der Fuchseckstraße, tätig.

Kaputte, in Dornensträucher und -hecken eingewachsene und mit Misteln befallene Bäume wurden entfernt, ebenso wie das alte, teils sehr dürre und daher brüchige Gehölz entlang der Wege, das eine Gefahr darstellt

Auf dieser Wiese wird unser Bauhof in den nächsten Wochen neue Kern- und Steinobstbäume pflanzen. Dass diese einer dauerhaften Pflege unterzogen werden müssen, steht außer Frage, um Streuobstwiesen dauerhaft und artenreich erhalten zu können.