Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Sie bestehen aus hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlicher Arten und Altersklassen auf extensiv genutztem Grünland. Durch das Aufgeben dieser Nutzung, fehlender Pflege und der natürlichen Sukzession kommt es jedoch zunehmend zur Verbuschung und Entwicklung geschlossener Gehölzbestände. Ohne gezielte Eingriffe gehen die typischen Strukturen und damit die ökologische Funktion einer Streuobstwiese verloren.
In den letzten Wochen war unser Bauhof auf einer rd. 30 ar großen gemeindeeigenen Fläche an der „alten Steige“, oberhalb der Fuchseckstraße, tätig.
Kaputte, in Dornensträucher und -hecken eingewachsene und mit Misteln befallene Bäume wurden entfernt, ebenso wie das alte, teils sehr dürre und daher brüchige Gehölz entlang der Wege, das eine Gefahr darstellt
Auf dieser Wiese wird unser Bauhof in den nächsten Wochen neue Kern- und Steinobstbäume pflanzen. Dass diese einer dauerhaften Pflege unterzogen werden müssen, steht außer Frage, um Streuobstwiesen dauerhaft und artenreich erhalten zu können.




